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EPOS 25.6 im Überblick: Alle Subreleases und Neuerungen

Die wichtigsten Neuerungen der EPOS 25.6 Subreleases – kompakt zusammengefasst für SAP-Basis-Teams.

Automatisierung

Mit Release 25.6 liefern wir eine Reihe gezielter Verbesserungen und neuer Funktionen für EPOS und BlueCopy. Der Fokus liegt auf der weiteren Steigerung der Robustheit von Datenbank-Update-Prozessen, der Optimierung der Benutzerfreundlichkeit und der Erhöhung der Flexibilität in der täglichen Arbeit der SAP-Basis-Teams.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Neuerungen aus den bisherigen Subreleases 25.6.7 ,25.6.6, 25.6.5, 25.6.4, 25.6.3, 25.6.2 und 25.6.1.

Release 25.6.7 - die Revolution bei den UserExits

Auch dieses Mal haben sich neben diversen Verbesserungen und Anpassungen an die von Kunden geforderten Wünsche Einiges an neuen Funktionen in das Basisrelease 25.6 eingeschlichen.

Ein Update lohnt sich in jedem Fall – unabhängig davon, ob Sie ausschließlich BlueCopy nutzen oder die gesamte EPOS Suite im Einsatz haben, da auch Unschärfen im Framework ausgebaut wurden.

Framework-Erweiterungen und neue Libraries

Das Thema UserExits wurde bereits in den letzten Releases kontinuierlich weiterentwickelt. Auch mit Version 25.6.7 wurden hier weitere Verbesserungen umgesetzt. Neben zusätzlichen Beispielen wurde das Framework erweitert: Es steht nun ein API TTHP Server sowie UserExit API Libraries für PowerShell, Bash und Python zur Verfügung.

Die Aktivierung der „User Exit API“ erfolgt über den Parameter
USEREXITAPI=YES
in <job>.config oder default.config setzen.

Zum Thema Performance wurde auf EPOS Server Ebene die Anzahl der verwendeten Threads konfigurierbar gemacht.  Dazu gibt es einen neuen Konfigparameter:
WEBSERVICE_WORKER_THREADS.

Webinar-Serie zu UserExits zeigt's vor

Alle Details haben Sie bereits in dem Webinar – „UserExits - Teil 3: Alles wird einfacher!“ erfahren können. Webinar verpasst? Kein Problem! Sie können alle Aufzeichnungen jederzeit bei uns unter webinar(at)empirius.de anfragen oder per Link im exklusiven Empirius Kundenbereich abrufen.

Anpassungen in Apps

Darüber hinaus wurden verschiedene Anpassungen in unterschiedlichen Apps vorgenommen, darunter Kernel-Updates, diverse DB-Patch-Apps sowie Anpassungen im Umfeld von Bluecat.


Unsere Empfehlung ist wie immer ein Update auf die neueste Version, damit Sie von Neuerungen direkt profitieren!

Release 25.6.6 – Kleine Verbesserungen, einige neue Funktionen und neue Beispiele für UserExits

Wie immer wurden in dem Minorrelease diverse Anpassungen vorgenommen, um Unschärfen zu bereinigen.

Zudem werden auch immer fleißig an dem EPOS Framework Verbesserungen vorgenommen, um die Stabilität, Performance und auch die Usability zu steigern. Ein Beispiel für Anpassungen auch im Bereich Fehlerhandling ist die erweiterte Protokollierung von Informationen des EPOS Webservers.

Db2 Update App

Viele Kunden sind gerade dabei Db2 Update zu machen und wünschen sich hier an der ein oder anderen Stelle Verbesserungen.

Gerade bei der Plattenplatzprüfung haben wir da nachgeschärft. Von daher gibt es nun folgende Parameter in den App Settings:

SAP Parameter App

Die ein oder andere Unschärfe wurde hier eliminiert.
Zudem kann man ja in der App Parameter Sets verwenden. Bis dato wurden die nicht im Logfile angezeigt und auch nicht zum Job hinzugefügt (z.B. bei Export Job), da es ja eine globale Einstellung ist.

Mit der neuen Version aber wird der Inhalt eines Parameter Set mitprotokolliert.

Thema UserExits:

Zum Thema UserExits gab es ja bereits 2 TechTalks – die Unterlagen dazu finden Sie wie immer in unserem Kundenlogin, oder können alternativ bei uns unter webinare@empirius.de angefragt werden.

Die Beispiele für unterschiedliche UserExits wie Shellskript, PowerShellskript und ein Perl Modul wurden in der Version 25.6.6. mit ausgeliefert. Zu finden sind diese im Installationsverzeichnis und da im Ordner phases/user/samples (EposUserExitExample.pm, EposUserExitExample.ps1, EposUserExitExample.sh).

Webinar: TechTalk UserExit Teil 3

Im nächsten TechTalk Termin werden weitere Vereinfachungen vorgestellt.

Termin: 26.03.2026

Release 25.6.5 - Neue Funktionen und Stabilitätsverbesserungen

Auch dieses Mal wurden in dem eigentlichen Minorrelease EPOS 25.6.5 nicht nur Unschärfen ausgemerzt, sondern es haben sich auch wieder einige nützliche Features eingeschlichen. Damit müssen Sie nicht auf das nächste große Release warten.

Dependencies Editor in EPOS Apps:

Bisher war die Definition von Start/Stop-Abhängigkeiten in EPOS zwar möglich, aber die Nachvollziehbarkeit und Darstellung ließen noch etwas zu wünschen übrig.

Mit dem neuen Release sehen Sie die Abhängigkeiten nun graphisch dargestellt und intuitiv bedienbar. Dies ermöglicht eine wesentlich einfachere Verwaltung und ein klares Verständnis komplexer Abhängigkeitsstrukturen.

Neue Features im Bereich DB Patching

Db2 Update

Der Prozess des Db2 Updates wurde weiter optimiert: Das Einspielen der Lizenz ist nun vollständig in den Ablauf integriert. Dies erspart Ihnen manuelle Schritte und sorgt für einen reibungsloseren Update-Vorgang. Zusätzlich wird die Konfiguration der Datenbank und Instanz nicht nur vor, sondern auch nach dem Update gesichert und die Einstellungen verglichen. So erhalten Sie auf einen Blick eine transparente Übersicht über alle vorgenommenen Änderungen.

Oracle Patching

Im Bereich des Oracle Patchings wird nun auch die Methode eines ‚Golden Images‘ unterstützt. Dies bietet Ihnen zusätzliche Flexibilität und Effizienz bei der Aktualisierung Ihrer Oracle-Datenbanken.

Neu beim Kernel Update

Das Patchen von Diagnostic Agents auf einzelnen SAP-Systemen wird erheblich vereinfacht. Anstatt diese einzeln definieren zu müssen, können Sie über den neuen Commandline Parameter ‚daadestination‘ steuern, ob der Agent alleine oder aber beides (SAP-System und DAA) gepatcht werden soll.

Um beispielsweise nur den DAA zu aktualisieren, tragen Sie lediglich das SAP-System, auf dem der DAA installiert ist, ein und setzen den Parameter daadestination=only.

Dies ermöglicht eine präzisere und flexiblere Steuerung Ihrer Kernel-Updates.

Release 25.6.4 - Verbesserungen im Bereich Mailing

Neben einigen kleineren Verbesserungen hat es auch wieder ein neues Feature in das Release geschafft.

1. Verwendung des Fully qualified Name des Servers in den eMails

In einer Statusmail kommt ja immer auch der Link direkt zu dem entsprechenden Job mit. Hier wird by default der Hostname des EPOS Servers eingesetzt. Sollte in Ihrem Unternehmen der Zugriff auf derartige Links nicht erlaubt sein und Sie müssen hier den FGDN verwenden, dann haben Sie dazu mit Rel. 25.6.4 folgende Möglichkeiten:

  • Verbesserung bei der Ermittlung der Domain
  • Und es nun die Möglichkeit in etc\EPOS.config einen neuen Parameter zu setzen. Das ist aber eher interessant, wenn die URL z.B. hinter einem Reverse-Proxy steckt: PUBLIC_BASE_URL = "https://bsccopy1.aspint.de:8443"

2. Hostname und Fully qualified domain name (FGDN) verwenden

Wenn Sie die Notwendigkeit haben nicht nur den Hostnamen, sondern den Fully qualified domain name (FGDN) zu verwenden, dann können Sie dazu auch einfach im Mail-Template editieren.


Und zwar in templates\MailAlert.mailtmp

Da gibt es die Zeile:

Open job in WebUi: <a href="{PROTOCOL}://{EPOSFQDN}:{PORT}/job/{JOBID}">{JOBID}</a>


Ändern mit Angabe des kompletten Namens (hier epossrv.emp.de:

Open job in WebUi: <a href="{PROTOCOL}://epossrv.emp.de:{PORT}/job/{JOBID}">{JOBID}</a>

Oder nach dem Setzen des globalen Parameters „PUBLIC_ASE_URL“ (ab 25.4.6):

Open job in WebUi: <a href="{PROTOCOL}://{PUBLIC_BASE_URL}:{PORT}/job/{JOBID}">{JOBID}</a>

Release 25.6.3 – Verbesserungen in den DB Update Apps & neues LDAP-Handling

Das Release 25.6.3 bringt mehrere gezielte Erweiterungen in den Datenbank-Update-Apps sowie eine neue Option im Umgang mit LDAP-Konfigurationen in EPOS. Alle Neuerungen zielen auf mehr Kontrolle, Transparenz und Flexibilität im Update-Prozess.

1. DB2 Update App – mehr Checks, mehr Kontrolle

Plattenplatz-Check für das Installationsverzeichnis

Neu ist ein automatischer Check auf freien Speicherplatz im DB2DIR. Standardmäßig wird geprüft, ob mindestens 3 GB verfügbar sind – dieser Wert lässt sich über einen App-Parameter individuell anpassen.

db2prereqcheck in der Checkphase

Ab sofort kann das Script db2prereqcheck optional schon in der Checkphase ausgeführt werden. In diesem Fall wird die Software ebenfalls bereits im Checklauf kopiert. Die Steuerung erfolgt über einen neuen Parameter in den App Settings (siehe Abbildung).

2. ASE Update App – neue Prüfungen & Optionen

Speicherplatzprüfung für Neukonfiguration

Ein zusätzlicher Check prüft den verfügbaren Datenbank-Speicherplatz, bevor eine Neukonfiguration gestartet wird.

Granulare Berechtigungen vorübergehend deaktivierbar

Ein neuer Parameter erlaubt es, granulare Berechtigungen für Datenbank-Patches bei Bedarf temporär auszuschalten – praktisch für Sonderfälle oder spezifische Wartungsszenarien.

3. EPOS – neuer Config-Parameter für LDAP-Umgebungen

Für Umgebungen mit LDAP-Anbindung wurde ein neuer Konfigurationsparameter in EPOS eingeführt (siehe Abbildung). Dieser ist insbesondere hilfreich, wenn der Browser die Auswahl der Verbindung nicht speichert – z. B. in restriktiven Netzwerkumgebungen.

Mit Release 25.6.3 werden insbesondere die Datenbankprozesse noch robuster und anpassbarer – ein weiteres Plus an Stabilität und Komfort für SAP-Basis-Teams.

Release 25.6.2 – Verbesserte Navigation in Jobordnern

Das Release 25.6.2 bringt vor allem kleinere Optimierungen und die Beseitigung von Unschärfen mit sich. Ein neues Feature sorgt jedoch besonders für mehr Übersicht und Komfort beim Arbeiten mit Jobordnern in EPOS und BlueCopy.

1. Neue Suchleiste für Ordneransicht

In den jeweiligen Jobtypen wurde die Ordneransicht um eine Suchleiste erweitert (siehe Abbildung). Damit lassen sich Unterordner jetzt deutlich schneller finden – vor allem in komplexeren Strukturen ein echter Mehrwert.

2. Breadcrumbs für bessere Orientierung

Zusätzlich wurden Breadcrumbs in die Ordnerübersicht integriert (siehe Abbildung).
So sehen Sie auf einen Blick, wo genau Sie sich in der Ordnerstruktur befinden – inklusive aller übergeordneten Verzeichnisse. Das macht die Navigation nicht nur intuitiver, sondern auch effizienter.

Release 25.6.1 – Neue Features in EPOS & BlueCopy

Mit dem Release 25.6.1 liefern wir wieder eine Reihe praktischer Neuerungen, die Ihre tägliche Arbeit mit EPOS und BlueCopy noch effizienter gestalten.

1. BlueCopy – RFC TableSet erweitert

Das RFC TableSet wurde um die Tabelle RFCDES_OAUTH ergänzt. Damit sind nun auch OAuth-bezogene RFC-Destinationen in der automatisierten Systemkopie berücksichtigt.

2. DB Update Apps – neue Option für Backup-Prüfung

In den App Settings (JSON File) kann jetzt der Parameter DB_BACKUP_CHECK gesetzt werden. So behalten Sie volle Kontrolle darüber, ob vor dem Update geprüft wird, ob ein DB-Backup vorhanden ist.

3. Custom App – Checks optional deaktivierbar

Die beliebte Custom App wurde optimiert: Wenn Sie schnell Skripte auf mehreren Systemen ausführen wollen, lassen sich nun die SAP- und DB-Checks gezielt deaktivieren. Außerdem wurde das User Interface optisch überarbeitet und verbessert.

4. SecNotes QuickCheck – jetzt auch im Reporting sichtbar

Die im QuickCheck ermittelten relevanten Security Notes pro System sind nun auch deutlich sichtbar im Reporting integriert (siehe Abbildung 1). Damit lässt sich auf einen Blick erkennen, wo welcher Hinweis relevant ist.

5. Filter Sets – einfacher per JSON editieren

Die Bearbeitung von Filter Sets wurde vereinfacht. Mit der neuen Option, das Filter Set als Text (JSON) anzuzeigen, lassen sich Inhalte wie z. B. eine Liste von SAP-Hinweisen ganz einfach per Copy & Paste einfügen oder ändern.

Release 25.6.1 bringt viele kleine, aber wirkungsvolle Verbesserungen für den Alltag von SAP-Basis-Teams – praxisnah, direkt umsetzbar, wie man es von Empirius kennt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu EPOS Release 25.6

Die EPOS 25.6 Releases bieten eine Reihe von Verbesserungen, die auf eine erhöhte Robustheit der Datenbank-Update-Prozesse, eine optimierte Benutzerfreundlichkeit und eine gesteigerte Flexibilität in der täglichen Arbeit abzielen. Dazu gehören innovative Tools wie der grafische Dependencies Editor, erweiterte Automatisierungen im DB Patching und verbesserte Navigationshilfen.

Die DB Update Apps wurden signifikant verbessert. Für Db2-Updates ist das Einspielen von Lizenzdateien nun vollständig integriert, und die Datenbank- sowie Instanzkonfigurationen werden vor und nach dem Update gesichert und verglichen, um maximale Transparenz zu gewährleisten. Für Oracle-Patching wird die Methode der 'Golden Images' unterstützt. Zudem gibt es erweiterte Checks für Plattenplatz und die Möglichkeit, db2prereqcheck früher auszuführen sowie granulare Berechtigungen temporär zu deaktivieren.

Mit dem neuen Dependencies Editor in EPOS Apps können Start/Stop-Abhängigkeiten nun grafisch und intuitiv dargestellt und bedient werden. Dies vereinfacht das Verständnis und die Verwaltung komplexer Abhängigkeitsstrukturen erheblich.

Ja, der neue Commandline Parameter 'daadestination' im Kernel Update ermöglicht eine präzisere Steuerung beim Patchen von Diagnostic Agents. Sie können nun entscheiden, ob der Agent alleine oder zusammen mit dem SAP-System gepatcht werden soll, was die Flexibilität und Effizienz erhöht.

Release 25.6.2 führt eine Suchleiste in der Ordneransicht der Jobtypen ein, um Unterordner schneller zu finden. Zusätzlich sorgen Breadcrumbs für eine bessere Orientierung in komplexen Ordnerstrukturen, indem sie den genauen Standort innerhalb der Hierarchie anzeigen.

BlueCopy wurde um die Tabelle RFCDES_OAUTH erweitert, um OAuth-bezogene RFC-Destinationen in der automatisierten Systemkopie zu berücksichtigen. In den DB Update Apps kann nun der Parameter DB_BACKUP_CHECK gesetzt werden, um die Backup-Prüfung vor Updates zu steuern. Die Custom App erlaubt das gezielte Deaktivieren von SAP- und DB-Checks für schnellere Skriptausführungen und bietet ein optisch überarbeitetes User Interface. Der SecNotes QuickCheck ist jetzt auch im Reporting sichtbar, und Filter Sets können einfacher per JSON editiert werden.

Release 25.6.4 ermöglicht die Verwendung des Fully Qualified Domain Name (FQDN) des Servers in Status-E-Mails, insbesondere für Links zu Jobs. Dies bietet mehr Flexibilität bei der Konfiguration von E-Mail-Benachrichtigungen, besonders in Umgebungen mit spezifischen Zugriffsanforderungen oder Reverse-Proxies.

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