Der Wechsel zu RISE with SAP wird oft als Befreiungsschlag für die SAP-Basis vermarktet. Doch wer die offiziellen "Roles & Responsibilities" (R&R) neben die aktuelle SAP Note 3375877 legt, erkennt eine kritische Zangenbewegung: Während SAP das zentrale Automatisierungstool LaMa (SAP Landscape Manager) einstellt, verbleiben 144 Aufgaben als sogenannte „Excluded Tasks“ ausschließlich in der Verantwortung des Kunden. Erfahren Sie, warum die EPOS Suite von Empirius die notwendige Brücke über diese "Automatisierungslücke" schlägt.
Das Marketingversprechen von RISE with SAP (S/4HANA Cloud Private Edition) suggeriert eine "No-Basis"-Zukunft und klingt verlockend: SAP übernimmt den Betrieb, die Infrastruktur und die Wartung. Doch für SAP-Basis-Teams, die für die Stabilität und Effizienz ihrer Landschaften verantwortlich sind, steckt der Teufel im Detail - genauer gesagt in der SAP Roles & Responsibilities Matrix. Wer genau hinschaut erkennt: wir erleben derzeit eine "Zangenbewegung", die viele Unternehmen unvorbereitet treffen könnte.
Dieser Beitrag basiert auf das 56-Seitige Dokument R&R v.3.2026. Einen Link dazu finden Sie unter Grafik 1.
Mit der SAP Note 3375877 hat SAP das Ende der Wartung für SAP Landscape Management (LaMa) 3.0 zum 31.12.2027 besiegelt. Damit entfällt das zentrale Werkzeug, mit dem SAP-Basis-Teams über ein Jahrzehnt hinweg ihre Landschaften orchestriert und automatisiert haben. Ein direktes On-Premise- oder Hybrid-Nachfolgeprodukt von SAP? Fehlanzeige.
Gleichzeitig legt die offizielle RISE Roles & Responsibilities Matrix (Stand v.3.2026) fest, dass 144 Aufgaben als sogenannte "Excluded Tasks" ausschließlich beim Kunden verbleiben. Das bedeutet: Die Arbeit fällt nicht weg, aber das Werkzeug zur Automatisierung dieser Arbeit wird Kunden mit dem Wegfall von LaMa genommen.
Das Ergebnis ist die "Automatisierungslücke": Sie verlieren das Tool (LaMa), behalten aber die Verantwortung (RISE Excluded Tasks).
Ein RISE-Vertrag bietet 4 Arten von Services an und enthält eine Liste ausgeschlossener Dienstleistungen (Excluded Tasks). In einem Standard RISE-Vertrag sind derzeit folgende Services inkludiert.
- Standard Services (490)
- Additional Services (63)
- Optional Services (57)
- Packaged Services (183)
- 144 Excluded Tasks - Diese Aufgaben sind aus den angebotenen RISE Services ausgeschlossen und verbleiben zu 100% in Kundenverantwortung.
Entgegen der Erwartung vieler Unternehmen ist RISE also kein "Rundum-sorglos-Paket". Laut aktuellem Stand (Version 2026) gibt es zahlreiche kritische Bereiche, in denen der Kunde weiterhin voll verantwortlich ist oder mit erheblichen manuellen Aufwänden konfrontiert wird.
Insgesamt gibt es 144 Excluded Tasks, die zu 100% in Kundenveratnwortung bleiben. Diese Tasks sind nicht als Teil der Standard, Additional, Optional oder Packaged Services verfügbar. Das sind Aufgaben, die in Zukunft vom eigenen SAP-Basis Team des Kunden im Auge behalten und gewartet werden müssen.
Obwohl SAP Standard-Refreshes als Teil der Standard Services anbietet, sind wichtige Begleitprozesse nicht automatisch enthalten: Die Pre-Processing-Aufgaben vor dem Refresh (z.B. Export kundenspezifischer Konfigurationstabellen für PCA) sowie die logische Integritätsprüfung nach einem Restore sind entweder kostenpflichtige Packaged Services oder verbleiben als Excluded Task beim Kunden. Ohne eigene Automatisierung drohen hier manuelle Prozesse, die Tage statt Stunden dauern.
Die Vorbereitung der Systeme, die Validierung der logischen Integrität nach dem Restore und vor allem die komplexen Nacharbeiten (Post-Copy Automation) sind oft Kundensache.
Während ein manueller Refresh-Prozess in der RISE-Welt durch Ticket-Wartezeiten und manuelle Schritte Tage dauern kann, automatisiert BlueCopy diese "letzte Meile" vollkommen. Sie behalten die Kontrolle über die Qualität und Geschwindigkeit Ihrer Systemkopien, ohne auf SAP-Tickets angewiesen zu sein.
Das Monitoring der Zertifikatsgültigkeiten ist in RISE kein automatisch enthaltener Standard Service, sondern ein kostenpflichtig buchbarer Packaged Service - und der gesamte CSR-Prozess (Certificate Signing Request), sprich das Beschaffen des signierten Zertifikats von einer externen Certificate Authority bleibt als Excluded Task vollständig beim Kunden.
SAP implementiert Zertifikate zwar auf Anforderung, aber die Überwachung, ob ein Zertifikat in 47 Tagen abläuft, liegt bei Ihnen.
Unsere SAP Certificate Management App fungiert als Frühwarnsystem und übernimmt dieses Monitoring proaktiv. Sie überwacht alle Fristen und automatisiert den Erneuerungsprozess, bevor ein abgelaufenes Zertifikat Ihre Prozesse stoppt. Sie werden automatisch informiert und der Erneuerungsprozess wird so weit wie möglich automatisiert - damit RISE nicht zum Stillstand führt.
SAP stellt die Infrastruktur sicher, aber die Sicherheit der Anwendungsebene bleibt ein geteiltes Modell: Die Analyse relevanter SAP Security Notes ist in RISE ein Standard Service – allerdings nur für Kunden mit den entsprechenden Cloud Application Services (CAS) Paketen. Kunden ohne diese Pakete müssen die Analyse selbst auf SAP for Me durchführen. In beiden Fällen gilt: Die Implementierung von applikationsbezogenen Security Notes ist ein kostenpflichtig buchbarer Packaged Service, und das Testen implementierter Notes bleibt Kundenverantwortung.
Genau hier setzt die EPOS Security Notes App an: Sie automatisiert den Abgleich Ihrer Systemstände mit den aktuellen Notes – unabhängig davon, ob Sie CAS-Pakete nutzen oder nicht – und gibt Ihrem Team sofort Klarheit über den Handlungsbedarf.
Das Identifizieren, welche der monatlichen SAP Security Notes für Ihre spezifische Landschaft relevant sind, ist Ihre Aufgabe. SAP implementiert diese zwar nach Aufforderung, aber die Analyse-Last liegt bei Ihrem Team.
Die SAP Security Notes App automatisiert diesen Abgleich in Minuten. Sie sehen sofort, wo Handlungsbedarf besteht, und können die Umsetzung bei SAP gezielt beauftragen- statt Stunden mit PDF-Listen zu verbringen.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem RISE-Betrieb und der Nutzung der EPOS Suite ist die Art der Ausführung. RISE-Standard-Services sind oft ticketbasiert. Das bedeutet: Menschliche Interaktion, Wartezeiten und starre Prozesse.
Die EPOS Suite hingegen bietet echte Prozess-Automatisierung. Sie ist der "Central Point of Management", der über der RISE-Infrastruktur liegt. Sie ermöglicht es Ihrem Team, Aufgaben wie Kernel-Updates, Parameter-Anpassungen oder System-Checks selbstständig, konsistent und ohne Zeitverzögerung durchzuführen.
Und falls es doch mal Probleme geben sollte, steht der ausgezeichnete Empirius Support Ihnen jederzeit zur Seite.
RISE with SAP nimmt Ihnen die Sorge um die Hardware und das Rechenzentrum ab - das ist ein großer Vorteil. Aber die Verantwortung für die Effizienz Ihrer SAP-Geschäftsprozesse und die Qualität der Basis-Arbeit bleibt bei Ihnen.
Die EPOS Suite von Empirius ist die strategische Antwort auf diese Automatisierungslücke. Sie ist die herstellerunabhängige Klammer, die Ihre gesamte Landschaft - egal ob RISE, On-Premise oder Hybrid - sicher und effizient orchestriert.
Lassen Sie uns gemeinsam analysieren, welche Ihrer "Excluded Tasks" wir heute noch automatisieren können.
Nein. Obwohl SAP bei RISE die Infrastruktur und den Basisbetrieb teilweise übernimmt, verbleiben laut der aktuellen Roles & Responsibilities Matrix 144 sogenannte "Excluded Tasks" vollständig in der Verantwortung des Kunden. Ein kompetentes SAP-Basis-Team wird weiterhin benötigt, um diese Aufgaben zu steuern und zu überwachen.
SAP hat mit der SAP Note 3375877 das Ende der Wartung für den SAP Landscape Manager (LaMa) 3.0 zum 31.12.2027 angekündigt. Es gibt kein direktes On-Premise- oder Hybrid-Nachfolgeprodukt von SAP. Dies führt zu einer Automatisierungslücke für Aufgaben, die beim Kunden verbleiben.
Excluded Tasks sind Aufgaben (aktuell 144 Stück, Stand v.3.2026), die in keinem der RISE Services (Standard, Additional, Optional oder Packaged) enthalten sind. Der Kunde ist zu 100 % selbst für die Durchführung und Überwachung dieser Aufgaben verantwortlich.
Während SAP den Standard-Refresh anbietet, verbleiben wichtige Pre-Processing-Aufgaben (wie der Export kundenspezifischer Konfigurationstabellen) und die logische Integritätsprüfung nach dem Restore oft beim Kunden. Ohne Automatisierungslösungen wie BlueCopy können diese Nacharbeiten (Post-Copy Automation) Tage in Anspruch nehmen.
Die Beschaffung signierter Zertifikate (CSR-Prozess) von externen CAs ist ein Excluded Task und liegt beim Kunden. Das Monitoring der Gültigkeit ist kein Standard Service, sondern muss als Packaged Service gebucht werden. Die Empirius SAP Certificate Management App kann dieses Monitoring und die Erneuerung proaktiv automatisieren.
Die Analyse relevanter SAP Security Notes ist nur für Kunden mit Cloud Application Services (CAS) Paketen ein Standard Service. Ohne CAS muss der Kunde die Analyse selbst durchführen. Das Testen der Notes bleibt in jedem Fall Kundenverantwortung. Die EPOS Security Notes App automatisiert diesen Abgleich unabhängig von gebuchten CAS-Paketen.
RISE-Standard-Services sind oft ticketbasiert, was menschliche Interaktion und Wartezeiten bedeutet. Die EPOS Suite fungiert als Central Point of Management und bietet echte Prozess-Automatisierung, mit der Teams Aufgaben wie Kernel-Updates oder System-Checks selbstständig und ohne Zeitverzögerung durchführen können.
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